Mittwoch, 24. Mai 2006

Im kommenden Jahr geht's weiter

Im heurigen Jahr wird das Generali Ladies Linz vom 21. bis 29. Oktober stattfinden. Location ist wie immer die Intersport Arena in Linz, vorbeischauen lohnt sich also. Ich werde aber heuer leider nicht mehr berichten können, da ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits in Wien befinden werde.

Montag, 31. Oktober 2005

Nadia Petrova kürt sich zur Linz-Siegerin

Leider konnte ich aus zeitlichen Gründen und einer Terminüberschneidung nicht an den letzten beiden Tagen in der Halle in Linz sein und mir die Halbfinale und auch nicht das Finale ansehen. Aber für was gibt es das Fernsehen? Sportlich gesehen hat Linz eine verdiente Siegerin mit Nadia Petrova gesehen, die sich auch nicht von Patty Schnyder aufhalten ließ. Petrova musste zwar den ersten Satz aufgeben, aber mit einem 4:6 ist noch nicht wirklich etwas verloren gegangen. Patty Schnyder machte bis zu diesem Zeitpunkt einfach deutlich weniger Fehler und Petrova war unter Zugzwang, schließlich ist der erste Turniersieg überhaupt auf dem Spiel gestanden. Und das wäre natürlich ein tolles Ende der Saison 2005, die nicht mehr lange dauert.

Im zweiten Satz dann ein ganz anderes Bild, das auch im dritten Satz eine Fortsetzung fand. Petrova spielte lockerer und machte deutlich weniger Fehler als noch im Satz zuvor. Mit guten Aufschlägen hatte sie Patty Schnyder dann auch im Griff, vielleicht auch ein Resultat der sich langsam einschleichenden Resignation bei der Schweizerin. Endergebnis: 4:6, 6:3, 6:1 für Petrova, die damit nach vier erfolglosen Finalteilnahmen 2005 endlich einmal gewinnen konnte.
"Dieser Sieg ist die Krönung einer tollen Saison. Ich habe in diesem Jahr konstant auf hohem Niveau gespielt, bei den Grand-Slam-Turnieren gut abgeschnitten und jetzt meinen ersten Turniersieg gefeiert."
Aber auch abseits vom Court tat sich einiges. Barbara Schett lief fast ununterbrochen irgendwo herum, einzige Ausnahme waren die Eurosport Einsätze in der Kommentatorenkabine. Ob sie sich damit im Tenniszirkus halten kann? Immerhin bleibt sie noch etwas dabei und kann sich über ihre alten Erfolge freuen, selbst wenn manch Kommentar unnötig war und nicht wirklich zum Geschehen am Platz passte. Immerhin besser als wenn man einen Alex Antonitsch im ORF mitverfolgen muss.

Mehr Zuseher als im Vorjahr, begeistertes Publikum und vorallem eine Sybille Bammer hinterlassen einen positiven Eindruck. Eine positive Bilanz zieht Peter-Michael Reichel, Veranstalter beim Generali Ladies in Linz:
"Der Star ist das Turnier. Das beweist die Tatsache, dass wir trotz der Absagen von drei Top-Ten-Stars mit 28.000 Besuchern die Marke aus dem Vorjahr eingestellt haben. Dazu haben auch die Erfolge der beiden Österreicherinnen Sybille Bammer und Tamira Paszek beigetragen."
Natürlich sind die Besucherzahlen ganz passabel für eine Stadt wie Linz, dazu kommt noch die eingeschränkte Kapazität und die Konzentration auf einen einzigen Court. Am Showcourt, dem zweiten Platz, wurden vorallem die Doppel parallel zum Einzelbewerb ausgetragen. Viele schauen dann eben doch lieber die Einzelpartien an, als sich auch ein Doppel voll anzusehen. Vielleicht ändert man daran etwas im nächsten Jahr und verteilt die Einzel in den Abendstunden auf beide Plätze. So könnten sich die berufstätigen, die selten vor 18:00 im Stadion sein können, deutlich mehr ansehen und die Doppelspielerinnen haben vorher ihren Spaß auch einmal am Center Court. Ob das jetzt organisatorisch möglich ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber eine Idee ist es auf alle Fälle einmal. Auch etwas mehr Fußballstimmung würde der Halle nicht schaden, also weg mit den Logen auf den Seiten und dafür die Tribünen bis an die Banden aufrücken. Sponsoren kann man auch hinter den Spielerinnen hinsetzen.

Freitag, 28. Oktober 2005

Patty Schnyder spielt groß auf

Nach einer Bier-Pause mit dem Tennisweb.at-Kollegen nun wieder auf dem Center Court. Im Spiel, das wir nur zum Teil gesehen haben, siegte Ana Ivanovic gegen Tatiana Golovin. Beide sind erst 17 Jahre alt und vorallem Ivanovic hat bei mir einen starken Eindruck hinterlassen. Während ich hier tippe zeigt Patty Schnyder solides Tennis und stellt unter Beweis, dass sie derzeit in absoluter Topform ist. Der erste Satz gegen die nicht wirklich schlecht spielende Daniela Hantuchova ging mit einem klaren 6:2 an die Schweizerin. Und auch am Beginn des zweiten Satzes gleich ein Break für Schnyder. Als sie Daniela Hantuchova am Kopf direkt trifft, heult das Publikum kurz auf. Aber mehr gibt es beim Spiel nicht zu meckern, schaut nach einer klaren Partie für das EM-2008-Mitveranstalterland aus.

Endergebnis Bammer vs. Petrova - 2:6, 6:3, 3:6

Eine sehr gute Leistung der Österreicherin. Mit guten Grundschlägen und dem ein oder anderen Angriff ans Netz beeindruckte sie das anwesende Publikum in der Intersport Arena. Nadja Petrova, die heute sicher nicht viel schlechter spielte als im Normalfall, hatte es schwer gegen die 25-Jährige aus Oberösterreich. Sicherlich war die schon angesprochene Menge ein riesiger Ansporn für Bammer, die sich während der Pressekonferenz auch zu ihrer Bauchmuskelverletzung äußerte. Mit Schmerztabletten konnte sie zwar spielen, aber vorallem bei der Rückhand gab es Probleme. Dazu muss man sagen, dass es sich bei diesem Schlag um ihren mit Abstand stärksten handelt und dadurch eine absolute Sensation ausgeblieben ist. Dennoch spiele sie brillante Ballwechsel und forderte die Top-10 Spielerin über die gesamte Spieldauer hindurch. Dabei führte Bammer schon mit 3:1 im dritten Satz, hätte sogar auf 4:1 erhöhen können, aber die Gegnerin legte dann noch einmal eine Stufe zu. Drei Matchbälle konnte sie noch abwehren, aber mehr war leider nicht mehr zu holen gegen die starke Russin. Immerhin gibt es 67 WTA-Punkte, bei einem Sieg wäre sie sogar unter die Top-70 aufgerückt. Jetzt wird es "nur" eine Position um 75 herum.

Bammer-vs-Petrova

Pressekonferenz mit Syblille Bammer nach ihrer Niederlage

Hier einmal kurz, was ich auf der Pressekonferenz von Sybille Bammer mitgeschrieben habe. Bitte daran denken, dass ich ein paar Dinge aus zeitlichen Gründen abkürzen musste. Interessant sind aber sicherlich die Aussagen zum Konflikt mit Alfred Tesar, dem Fed Cup Kapitän der Österreicher. Laut Bammer hat er ihr gestern in einem SMS zum Sieg gratuliert und nicht mehr und nicht weniger. Anders als in den Medien, wo Sybille Bammer ja als die jenige dargestellt wurde, die abblockt. Wobei die meisten Berichte auf den Aussagen von Tesar beruhen. Meine Meinung: die sollen sich das selber ausmachen und dabei nicht unbedingt alles über die Presse austauschen. Im Nachfolgenden also die "Zusammenfassung" bzw. Mitschrift von der Pressekonferenz mit Bammer.

„Ich habe nicht nur eine Schmerztablette genommen. Vielleicht hätte es im voll fitten Zustand gereicht. Man hat gesehen, dass sie eine sehr gute Spielerin ist und sie voll dabei ist. Ich habe jetzt viel ein besseres Umfeld mit Jürgen.“

„Das Tempo hat mir auf alle Fälle nichts ausgemacht, sie hat einfach viel cleverer gespielt. Ich habe nur im zweiten Satz sehr konstant gespielt. Die Topspinbälle auf die Rückhand waren eigentlich die, bei denen ich die Verletzung am meisten gespürt habe.“

„Es ist noch nicht entschieden, ob ich nach Quebec fahre wegen der Verletzung. Alternative wären zwei Challenger. Top-70 am Ende des Jahres ist möglich, nächstes Jahr dann unter die Top-50. Australien steht sicher auf dem Terminplan. Ich habe heute die Zeitung aufgeschlagen und das Alfred Tesar immer Kontakt aufnehmen versucht. Bisher hat er mich aber nur einmal angerufen. Ich bin schon enttäuscht, wenn er mich erreichen hätte wollen, dann hätte er mich erreicht. Er hätte mir auch ein SMS senden können, ich bin für ihn jederzeit erreichbar. Ich soll ein Vertrauen zu ihm aufbauen und dann lese ich so was in der Zeitung. Gestern habe ich zumindest ein SMS von ihm bekommen in dem er mir zum Sieg gratuliert hat.“

Bammer spielt solides Tennis

Sehr tolle Leistung von Sybille Bammer. 6:2 verliert sie zwar den ersten Satz, kann ein frühes Break nicht halten. Aber kaum Fehler und wunderbare Ballwechsel. Beide liefern eine tolle Show mit langen, ausgeglichenen Ballwechseln und spielen Weltklasseschläge. Bammer und Petrova auf annähernd gleichem Niveau. Was Bammer weiterhin immer wieder die nötigen "Auflagen" bringt: die Rückhand. Im zweiten Satz wieder das gleiche Spiel wie im ersten: Frühes Break für Bammer, Petrova macht das Re-Break. Beim Stand von 3:3 aber dann erneut ein Break für Bammer. Den anschließenden Aufschlag bringt Bammer mit 40:30 durch, spielt Tennis wie die Nummer 20 der Welt. Da kann sich Paszek einiges abschauen. 5:3 Bammer und dann auch noch drei Satzbälle für die Österreicherin, da Petrova zwei Bälle von kurzer Distanz aus ins Netz setzt. Erster Satzball und der Return im Out. Aber den zweiten kann sie nutzen, Petrova verzieht die Vorhand hinter die Grundlinie. Dritter Satz und das Publikum tobt, die Sensation ist perfekt. Bammer gewinnt einen Satz geegen Nadja Petrova und das dazu auch noch in der Heimat.

Viertelfinaltag beim Generali Ladies

Heute ist Viertelfinaltag hier in Linz. Mit oberösterreichischer Beteiligung durch Sybille Bammer, was dem Publikum sichtlich gefällt. Schon um 14 Uhr sind einige Besucher in der Halle, die normale Tribüne (ohne VIP-Karten bzw. Einladungskarten) ist fast voll. Sicher auch interessant werden die Begegnungen: 14.00 Uhr Sybille Bammer vs Nadia Petrova; followed by Tatiana Golovin vs Ana Ivanovic; nicht vor 18.30 Patty Schnyder vs Daniela Hantuchova; followed by Ai Sugiyama vs Kveta Peschke - wer also daheim sitzt sollte den Fernseher aufdrehen!

Und es geht auch schon los. Nadja Petrova und Sybille Bammer stehen bereits am Court und schlagen sich ein. ORF und Eurosport gehen bald auf Sendung. Einige Prominenz aus der österreichischen Tennisszene sieht man auch schon. So, Start frei mit Aufschlag Petrova.

Bammer gefragt wie noch nie in ihrer ganzen Karriere

Gefragt wie noch nie, das dürfte Sybille Bammer wohl nach ihrem Einzug ins Viertelfinale sein. Nach ihrem Sieg gegen die in der Weltrangliste 52 Plätze vor ihr liegende Russin Vera Dushevina war der Rummel um ihre Person riesig. Am Ausgang warteten bereits die Fotografen mit ihren Kameras und die Fans mit den Autogrammbällen. Bammer selbst zeigte sich überglücklich:
"Ich war zu Beginn schon sehr nervös, weil ich noch nie bei einem so großen Turnier im Achtelfinale gestanden bin. Ich bin voll happy, das ist mein bisher größter Erfolg"
Heute wird es sicher deutlich schwieriger, aber mit Russinen kennt sich Bammer ja langsam aus. Gegnerin Nadia Petrova gilt aber für viele Zuseher als Favoritin, im Gegensatz zu fast allen anderen Spielerinnen wagt sie auch einmal den Angriff ans Netz. Spielbeginn ist 14 Uhr am Nachmittag, ich werde da dann schon live am Platz sein und natürlich berichten.

Bammer-nach-Sieg

Donnerstag, 27. Oktober 2005

Es bleibt bei einer Sensation - 5:7, 1:6 für Ana Ivanovic

Leider nicht geschafft hat es Tamira Paszek. Im zweiten Satz ging sie ohne große Gegenwehr mit 6:1 unter, den ersten hat sie, wie schon berichtet, mit 5:7 knapp verloren. Da kommt noch viel Arbeit auf den Papa zu, wenn er seine Tochter noch weiter in der Weltrangliste klassieren will. Der Trainer hat es in der Loge auch relativ locker genommen, heute war da ab dem zweiten Satz nicht mehr viel drinnen. Vielleicht sind die Alarmglocken bei Ana Ivanovic etwas spät, schlussendlich aber doch rechtzeitig, angesprungen und man kann ihr ruhig zum Sieg gratulieren. Alles andere wäre unverdient gewesen. Zum Thema "Wunderkind Paszek" und dem Alter: Ana Ivanovic wird auch erst 18 Jahre alt, also gerade einmal drei Jahre trennen die beiden. Und es bleibt ja schließlich noch Sybille Bammer übrig, für die alle in der Halle morgen die Daumen drücken sollten.

Ana Ivanovic gegen Tamira Paszek - kommt die Sensation?

Es ist das Duell des Tage: Österreich gegen Serbien, erinnert manch geschichtskundigen an den ersten Weltkrieg, findet aber heute in der Intersport Arena in Linz statt. Im ersten Satz geht es ganz schön zu und Paszek zeigt eine deutliche Steigerung zum Vortag. Mehr Lauffreude und sie ist um einiges motivierter bei der Sache, erläuft auch den ein oder anderen Ball, auf den sie gestern noch verzichtet hätte. Auf der anderen Seite kann Ivanovic nicht wirklich den Druck ausüben, den sie gerne anbringen würde. Ein insgesamt betrachtet also gutes Spiel, das noch dazu sehr eng ist. Bis zum Stand von 5:5 kann sich keine Spielerin merkbar absetzen, auch wenn Paszek bereits bei 5:4 alles klar machen hätte können. Aber irgendwie kommen langsam auch die Nerven ins Spiel. Invanovic ist da merklich routinierter und spielt locker weiter. Dagegen macht Paszek überproportional viele Fehler, der Aufschlag wird auch wieder zum Unsicherheitsfaktor. Die Serbin kann in den entscheidenden Momenten besseres Tennis zeigen, daher geht das 7:5 für Ivanovic auch in Ordnung. Ich bin ja schon, genau wie alle Zuschauer hier in der Halle gespannt, wie sich Paszek im zweiten Satz halten wird können. Wie gestern auch hat sie übrigens auch eine Toilettenpause zwischen den beiden Sätzen in Anspruch genommen und somit wieder etwas vom ganzen Wirbel um sie hinter sich lassen können.

Fehler bei der "normalen" Presse

Weblogger haben es nicht leicht in Linz, darauf bin ich schon gekommen. Wenn man aber neben einem lauter falsche Buchstabenwürste mithören muss, die dazu noch für ein Printmedium gedacht sind, fragt man sich wirklich, warum man als jemand, der auch auf solche Details schaut, sich teilweise richtig nette Beschimpfungen anhören muss. Ich sitze hier und berichte so schnell wie möglich über das Geschehen. Da brauche ich keine Mega-Spiegelreflex-Kamera um 5.000 Euro inklusive einem Objektiv, das mir die Brustwarze der Spielerin gerade noch aufs Foto passt. Naja, ist eben so. Gleiches gilt übrigens auch für so manche Online-Redaktion bzw. ihre Leute vor Ort.

Spiel, Satz und Sieg Bammer - 7:5 und 6:4

Neuer Publikumsliebling hier in Linz dürfte wohl Sybille Bammer sein. Mit ihrem Sieg vor vollem Haus beeindruckte sie wohl alle in der Halle und auch vor den TV-Bildschirmen. Keine Spur von Nervosität bis kurz vor Ende des Matches, souveräne Rückhand und bessere Aufschläge als die Gegnerin. Nach dem Ende beschreibt der Freund kurz die Geschichte der Sybille Bammer inklusive Kind. Die Mutti darf auch ihren Emotionen freien Lauf lassen und am Schluss noch ein kräftiger Applaus. Mit Tränen in den Augen tritt während dessen die arme Vera ab, aber mit derart vielen Eigenfehlern kann man auch gegen eine Sybille Bammer nur schwer bestehen. Und lieber ORF: Wenn ihr Sybille Bammer nicht nur immer nach einem Sieg für fünf Minuten lang interviewen würdet, dann wäre sie auch dem Publikum besser bekannt. Aber natürlich ist eine 14 Jahre alte Lady interessanter als eine Bammer.

Erster Satz an Sybille Bammer

Beeindruckende Leistung von Bammer. Trotz des enormen Drucks gibt es nicht viel am Spiel der Einheimischen zu meckern. Eine enorm starke Rückhand bietet die nötige Sicherheit, die man bei der Gegnerin Vera Dushevina vermisst. Überhaupt macht die junge Russin noch viele unnötige Eigenfehler, 100% Chancen setzt sie immer wieder in den Sand. Lange Ballwechsel, bei denen Bammer fast immer mit der Rückhand den Punkt vorbereitet, zeichnen das Spiel. Leider ist das Stadion noch nicht so voll, wie es gestern bei Tamira Paszeks Partie war. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden. Nach dem 7:5 für Bammer nimmt sich Dushevina eine kurze taktische Toilettenpause, einmal abwarten ob die nötige Sicherheit wieder in ihr Spiel zurück kehren wird.

Update: Bammer spielt ganz gut, muss aber gleich das Break am Beginn des zweiten Satzes hinnehmen. Aber kein Problem, durch tolle Punkte schafft sie sofort wieder das Re-Break und verhindert damit einen größeren Schaden. Nervlich etwas angespannt hingegen Vera Dushevina, da zeichnet sich erneut eine sensationelle Leistung ab. Und Bammer kann das Break sogar ohne Probleme bestätigen, 2:1 in Front, jetzt ja nur nicht nervös werden. Und vielleicht an die "Watschn" denken, die sie Fed Cup Chef Alfred Tesar damit verpassen würde. Der hat sie ja einfach einmal bei der Nominierung übergangen und Tamira Paszek damals eine Chance gegeben. Das wäre jetzt doch die perfekte Bestätigung für Bammer, schließlich muss Paszek mal eine Runde weiter kommen.

Jetzt auf Court 1: Sybille Bammer gegen Vera Dushevina

Ab sofort wird es spannend für alle Österreicher. Sybille Bammer ist gerade eingelaufen und die ersten Ballwechsel sind auch bereits gespielt. Leider gleich ein Break für Dushevina und die 2:1 Führung. Gegen die Nummer 41 der WTA-Rangliste wird es überhaupt eine schwere Aufgabe, aber zumindest das Publikum steht voll und ganz hinter der Oberösterreicherin, die nur wenige Autominuten von hier entfernt wohnt.

bammer vs. dushevina

Alfred Tesar bleibt bis Ende 2007

Am Rande des Generali Ladies in Linz gab der Fed Cup Kapitän aus Niederösterreich seine Vertragsverlängerung mit dem ÖTV bekannt. Bis Ende 2007 bleibt Tesar damit als Chef des Damentennis in Österreich. Sicherlich eine gute Entscheidung vom ÖTV-Präsidenten, denn unter Tesar haben unsere Ladies einiges geschafft. Damit schaut es aber auch nicht nach einer Einigung mit Sybille Bammer aus, die ja von Tesar als führende WTA-Platzierte nicht für das Fed Cup Kernteam aufgestellt wurde und vorm TV-Bildschirm die Spiele verfolgen musste. Tesar wird auf der ÖTV-Webseite wie folgt zitiert:
„Ich bin dem Wunsch des Verbandes gern nachgekommen, weil es mir viel Freude macht, mit diesem Team und seinen Betreuern zu arbeiten; aber auch, weil wir in den vergangenen vier Jahren gemeinsam viel Erfolg hatten. Ich bedauere nur, dass es mit Sybille Bammer, die heuer so stark und erfolgreich spielt, keine Einigung gab. Ich würde mich sehr über ein Gespräch freuen, in dem wir beide Gelegenheit haben, unsere Standpunkte darzustellen. Derzeit bestünde der erweiterte Kader aus Bammer, Tamira Paszek, die sich ja weiterhin bestens entwickelt, Yvonne Meusburger, die hoffentlich bald wieder genug Selbstvertrauen hat, um erfolgreich zu sein, Barbara Schwartz, wenn sie fit ist, unserem stärksten Doppel, Daniela und Sandra Klemenschits, sowie Daniela Kix und Tina Schiechtl.“
Am 22. und 23. April geht es dann gegen die Spanierinnen, welche auch den Heimvorteil inne haben werden. Eine schwere Angelegenheit, aber vorher hat man im November ja noch Zeit zur Vorbereitung bei den europäischen Damen Team-Cup in Tschechien, ohne Bammer, dafür aber mit Eva Maria Hoch, Natascha Karolyi, Melanie Klaffner und Tamira Paszek.

Conchita Martinez sagt tschüss in Linz

Wird es heute der letzte Auftritt von Conchita Martinez auf der WTA Tour? Anscheinend beendet die Spanierin nach diesem Turnier ihre Karriere, mit 33 Jahren gehört sie zwar nicht mehr zu den jüngsten, aber mitspielen kann sie allemal noch. Die Gegnerin kommt aus der Slowakei, ist Liebling aller Männer in der Halle, um 11 Jahre jünger und heißt Daniela Hantuchova. Und die Chance lebt für Martinez, auch wenn sie knapp 20 Positionen in der Weltrangliste hinter Hantuchova liegt. Die zeigte gestern eine nur mäßige Leistung am Center Court, Klara Koukalova hätte am Ende des dritten Satzes alles klar machen können. Sorgen um Conchita muss man sich aber keine machen, mit über 11 Millionen Dollar Preisgeld am Konto hat sie in den vergangenen 17 Jahren wohl ausgesorgt. Ein netter Schnappschuss ist mir gestern am Abend gelungen: ORF-Reporter Andreas Du Rieux setzte sich vor uns in die Wilson-Loge und beobachtete, wie fast jeder (das Spiel war nur Nebensache) in der Halle, Daniela Hantuchova ganz genau.

Andreas Du Rieux blickt auf den Court

Leichtes Los und glücklicher Sieg für Tamira Paszek

Erster Auftritt von Tamira Paszek auf der WTA Tour und schon ein Sieg. Was bisher nur Martina Hingis gelungen ist, das hat jetzt auch eine Österreicherin geschafft: Sieg ohne ein Aufscheinen in der Weltrangliste. Ob sich Babsi Schetts Aussagen bewahrheiten werden, Tamira würde es zwar unter die Top 50 sicher schaffen, aber Top 10 eher nicht, bleibt abzuwarten. Die Presse ist sich aber einig: Österreich hat einen neuen Tennisstar, bevor überhaupt wirklich nennenswerte Ergebnisse da sind. Aber vielleicht bringt dieser Mini-Hype den Sport wirklich etwas weiter. Der ORF analysiert den Erfolg folgendermaßen:
Bemerkenswerte Kampfkraft, sehr schnelle Schläge, eine vor allem sehr starke Rückhand und auch eine mental reife Leistung - all diese Komponenten zeigte die junge Dornbirnerin.
Was der Redakteur aber übersehen haben dürfte: Paszek war am Platz nicht gerade die schnellste, vorallem beim Sprint ans Netz war sie meist relativ langsam und oft zu spät gestartet. Im Gegensatz zum Doppel mit Meusburger hat sie sich auf der Grundlinie viel weniger bewegt, auch der Mut einmal ans Netz zu gehen und Druck auszuüben, der fehlte gänzlich. Und ohne die vielen unnötigen Fehler der Gegnerin Elena Vesnina wäre die Partie ganz anders ausgegangen, selbst wenn das Spiel von Paszek ganz passabel war. Noch so am Rande als kleine Anmerkung, ein Hinweis auf den Bericht von derStandard.at zum Thema:
Bemerkenswerte Kampfkraft, sehr schnelle Schläge, eine vor allem sehr starke Rückhand und auch eine mental reife Leistung. All das zeigte die junge Dornbirnerin.
Also mehr als eine Nachrichtenseite braucht man nicht online lesen, dort findet man anscheinend wirklich nur von Agenturen zusammen kopierte Meldungen. Lieber hier im Blog vorbei schauen und sich live aus der Halle die Berichte abholen!

Mittwoch, 26. Oktober 2005

Tamira kämpft um Runde 2

Sehr spannende Partie hier auf dem Center Court in Linz. Jungstar Tamira Paszek spielt ganz passabel und profitiert auch von den Fehlern der Gegnerin Elena Vesnina aus Russland. Im ersten Satz liegt sie, nach zwei Breaks, sogar schon mit 5:2 in Führung. Aber zwei nicht verwertete Satzbälle verderben dem Publikum etwas die gute Stimmung, Bangen um den Aufstieg. Nach einem schnellen 1:3 Rückstand kann sich Paszek heran kämpfen und geht sogar wieder mit 4:3 im Tie Break in Führung. Unglücklich verläuft das ganze Spiel. 6:5 und Satzball Vesnina, zweiter Aufschlag noch dazu. Aber zuviel Risiko beim Rückschlag und der Ausgleich ist wieder geschafft. Die Spannung in den Zuschauerrängen spürt man auf der Tribüne deutlich. Durch einen Fehler des Schiedsrichters an der Grundlinie kann Paszek noch einmal servieren und holt sich einen Satzball, zweiter Aufschlag Vesnina noch dazu. Nervöser Rückschlag von Tamira, langer Ballwechsel und durch einen Vorhandfehler der Satzgewinn! Österreich am Nationalfeiertag bietet eine tolle Kulisse. Einmal abwarten, wie es im zweiten Durchgang weiter gehen wird. Auf geht's, Schub Schub Tamira!

Erster Satz live!

Start frei für Tamira Paszek

Ohne Ranking und ohne realistische Chance auf den Turniersieg startet Tamira Paszek in Linz. Etwas nervös zum Beginn, die Aufschläge wollen nicht so wirklich ins Feld hinein, aber dennoch ein akzeptabler Start mit einem Break zum 3:1 im ersten Satz. Mit zwei schönen Assen gleich nachgesetzt und das Publikum ist zufrieden. Mit etwas Glück geht sich auch die Bestätigung des Breaks aus, die Gegnerin ist auch nicht gerade in Hochform von Beginn an. Bleibt abzuwarten, wie es weiter geht. Das Bild ist übrigens noch vom Doppel mit Meusburger.

tamira paszek im doppel

Dementieva verabschiedet sich nicht gerade glanzvoll

Gerade am Center Court aus dem Bewerb geflogen: Elena Dementieva, die Nummer 2 des Generali Ladies Linz. Sehr enttäuscht hat sie sich schon beim Abgang gegeben, entsprechend happy über ihre sensationelle Leistung schritt Kveta Peschke vom Platz. Immerhin liegt sie fast 20 Plätze im Ranking hinter Dementieva. Über Frau Grönefeld hätte ich mich auch schon gefreut, leider ist sie aber nicht dabei. Aber vielleicht im nächsten Jahr.

Tamira wärmt sich auf

Nach einem durchaus spannenden Doppel zwischen Conchita Martinez / Virginia Ruano Pascual und Vera Dushevina / Silvija Talaja geht es am Showcourt nun mit Aufwärmübungen der besondern Art. Österreichs gehypte Jugendhoffnung Tamira Paszek spielt sich mit ihrem Trainer Matey Pampulov, einem bulgarischer Ex-Daviscupper. Linz ist ein WTA-Tour Tier-II-Turnier und da hat bis jetzt nur Martina Hingis die erste Runde ohne ein Ranking überstanden, schreibt die Presse auf ihrer Webseite. Also kann Tamira mit einer Sensation ähnliches wie die Schweizerin vollbringen. Die nächste Partie am Center Court also mit Beteiligung aus Österreich und einer hoffentlich stattfindenden Sensation. Würde nicht nur dem Turnier eine Menge an PR bringen und für eine volle Halle sorgen, auch wenn einmal nicht Nationalfeiertag ist.

Die Osterweiterung im Tennissport

Paszek ist ein Lichtblick, aber wo ist der Rest der Bande? Die ganze neue EU spielt im Damentennis vorne mit und wir bleiben das alte, starre Europa. Wobei vielleicht alt und starr nicht einmal zutreffen muss. Vielleicht sind wir einfach zu flexibel, zu modern und daher auch zu tennisuntauglich. Als Verschwörungstheoretiker betätigen wollte ich mich noch nie, aber warum nicht einmal etwas unkonventioneller denken. Das man in Russland nur mehr mit Tennis das große Geld verdienen kann, sonst der Wodka unerschwinglich wird, das kann doch nicht alles hinter den tollen Ergebnissen sein. Ehrgeizige Tenniseltern gibt es aber auch hier im Land, wenige sind es geworden oder zum Glück geblieben. Was in der Vergangenheit anders war und was sich jetzt ganz deutlich zeigt, ist der zunehmende Mangel an Interessen bei der Jugend. Der Gedanke ist jetzt nicht von mir, ich muss zugeben: Ich hatte einen Mentor auf den Tribünen. Wenn heute ein kleines Kind zum Tennisspielen anfängt, dann wandert es erst in den Kinderkurs. Dort wird brav eine Kugel über das Netz bewegt und etwas für den Kinderkörper getan. Papa als Trainer - Fehlanzeige. Wirklich beim Tennissport bleiben da nur mehr wenige, es gibt einfach attraktivere Dinge wie die Playstation oder den Computer. Kurz gesagt - ich will jetzt nicht fremdes Gedankengut zu ausführlich beschreiben - was fehlt dem Tennissport in Österreich: Stinkreiche tennisbegeisterte Eltern, ein motiviertes Kind ohne Nebensportarten und Playstation, 20 Millionen Einwohner mehr mit der damit verbundenen höheren Chance und einer hohen Geburtenrate; und natürlich Wodka als einzige Alternative zum Tennis.

Dienstag, 25. Oktober 2005

Nix mit Vorarlberg in Runde 2

Leider verloren haben die beiden Vorarlbergerinnen Paszek und Meusburger. Publikum war zwar da, aber die Gegnerinnen spielten einfach besser Doppel. Einige kleine Unstimmigkeiten waren da im Spiel, die sich das Nummer 1 Doppel Black/Stubbs nicht leistete. Es wäre aber auch eine riesige Sensation gewesen, wenn die jungen Österreicherinnen da gewonnen hätten. Vielleicht läuft es ja im Fed Cup für die beiden besser.

Einheimische Sybille Bammer gegen Virginie Razzano

Gerade spielt Sybille Bammer am Hauptcourt gegen Virginie Razzano. Interessante Partie, vorallem da sich Bammer erstaunlich gut gegen die Französin, die derzeit auf Rang 53 rangiert. Im ersten Satz spielten beide Spielerinnen sehr solide Aufschlagspiele, daher musste auch ein Tie-Break über den Ausgang entscheiden. Und hier machte die Lokalheldin deutlich weniger Fehler, also Satz an Österreich mit 7:6 - guter Beginn. Allerdings weniger gut dann das Auftreten in der Mitte von Satz 2. Bammer macht zwar ein Break, muss aber schnell wieder das Re-Break hinnehmen. Eigentlich unnötig, leider beim Stand von 15:30 ein leichter, völlig unnötiger Fehler und dann eben wieder der Anschluss durch Razzano. Für die Zuseher etwas ungünstig: Am Nebenplatz spielt das österreichische Doppel Meusburger/Paszek und man bekommt am Haupcourt nur sehr wenig von der Partie mit. Nach Satz 2 hier bei Bammer werde ich einmal rüber schauen.

Und was macht die liebe Sybille während ich hier tippe? Sie spielt wieder tolles Tennis (was sonst?) und macht das Re-Break auf das Re-Break - Re-Re-Break in der E-mail Sprache also. Und dann tolle Aufschläge, 40:0 - drei Matchbälle. Leichter Fehler mit der Vorhand - 40:15. Ein langer Ballwechsel, Bammer schupft unter Bedrängnis den Ball auf die Seitenlinie, dann eine mutige Vorhand von der Französin - 40:30. Jetzt muss es aber klappen!!! Come on, Sybille. Und sie macht es auch! Aufschlag weit nach Außen, nur mehr ein "gerade noch" Return und dann schießt die Razzano auch noch den Ball knapp ins Out! 7:6 und 6:3 für die Einheimische, die gerade einmal 10 Minuten mit den Auto hier her fährt. Hoffentlich wird da noch mehr draus.

Einmal ein Bild aus der Intersport Arena

benesova iveta und strycova barbora gegen krizan tina und sfar selima
Am Bild zu sehen: Im Hintergrund die späteren Siegerinnen aus Solwenien bzw. Tunesien, Tina Krizan und Selima Sfar gegen die beiden Tschechinnen Iveta Benesova und Barbora Strycova. Ergebnis war 6:7 (2) 6:2 6:4, wobei es im letzten Satz noch einmal eng werden hätte können.

Montag, 24. Oktober 2005

Österreicherinnen-Doppel morgen im Einsatz

Sicher wieder sehr interessanter Tag morgen. Am Showcourt, wo derzeit alle Doppel abgehalten werden, spielen Tamira Paszek und Yvonne Meusburger auf. Und das Österreicherinnen-Doppel kann sich sehen lassen, schließlich sind beide im Fed Cup Team und der Jungstar Paszek sollte beim Publikum doch einigermaßen ankommen. Gegnerinnen werden übrigens Cara Black und Rennae Stubbs sein. Noch ein Nachtrag zum heutigen Tag: Conchita Martinez ist noch immer ein Hammer am Platz, trotz ihrer 33 Jahre. Da können die ganzen Tennis-Teens nicht mithalten.

Heimvorteil für Meusburger, aber nichts hats genutzt!

Interessant sicher die Partie von Yvonne Meusburger gegen die Bulgarin Sesil Karatantcheva. Die Österreicherin Meusburger ist durch das Nichterscheinen von Titelverteidigerin Amelie Mauresmo als Lucky Loser im Hauptbewerb gelandet; zumindest ein schwacher Trost für die Absage der Nummer 1 der Setzliste. Offizieller Grund war übrigens eine Verletzung, hinter den Kulissen munkelt man aber über eine gewisse Müdigkeit bei Mauresmo. Veranstalter Peter-Michael Reichel dazu: "Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass es zuerst heißt, Mauresmo ist müde und dann sagt sie wegen einer Verletzung ab". Im ersten Satz kann die Vorarlbergerin mit Karatantcheva sehr gut mithalten und zeigt ein deutlich besseres Tennis als im Vorjahr. Meusburger schafft es trotz Rückstandes noch ins Tie Break, hat dort aber nicht das nötige Glück. Dennoch sehen die Zuseher am Court Tennis auf hohem Niveau, was man auch am Applaus leicht erkennen kann. Und auch im zweiten Satz zeigt Meusburger auf und stellt unter Beweis, dass sie nicht zu Unrecht im Fed Cup Team der Österreicher spielt. Aber irgendwie fehlt ihr wohl etwas die Routine und auch die Spielstärke, um mit Sesil Karatantcheva mithalten zu können. Schließlich verliert sie, sehr bedauernswert, aber wahr, mit 6:7 und 3:6 - bitter für die Fans in der Halle und leider kein höheres Preisgeld für Meusburger.
Yvonne durfte ich übrigens schon ein paar Mal selber am Schiedsrichterstuhl miterleben, als sie in Scheibbs beim ÖTV-Turnier mitspielte. Sie hat sich sicherlich enorm gesteigert, keine Frage, aber für absolute Topresultate dürfte noch einiges fehlen. Mit 22 Jahren sollte sie aber noch ausreichend Zeit haben, da bin ich mir ganz sicher.
WTA Generali Ladies Linz - Yvonne Meusburger; (c)2005 Philipp Naderer

Blogger erobert Linz

Hallo, schönen Gruß aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Derzeit findet hier das Generali Ladies Tennisturnier statt und ich bin als Pressevertreter eingeladen worden. Berichten tue ich offizielle für Sportblog.de, ein Projekt vom Bloghoster Blogg.de aus Deutschland. Aber weil ich auch weniger sachliche Informationen im typischen Bloggerstyle von mir liefern möchte, gibt's dazu auch ein Blog auf Twoday.net - so etwas gab es hier ja noch nie, oder? Wichtig: hier gibt es keine offiziellen Infos zum Turnier, falls Google mich hoch reihen sollte. Also dann, ich hoffe es wird eine spannende Woche und ab Dienstag Abend gibt es dann auch Fotos von mir auf Flickr bzw. direkt hier im Blog.

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